Der SMARTe Weg, um wirtschaftliches Machen vom linearen ins zyklische Kreisen zu erweitern

Probleme, die der Weg adressiert

Wir Menschen lösen ein Problem nicht mit dem Denken, das es kreiiert hat. Im digitalen Wandel und dem Zeitgeist der Polykrisen ist diese Wahrnehmung entscheidend, aber nur in «Change-Blasen» gegenwärtig vorhanden.

Führungskräfte sind auf das spezifische, messbare, anpassbare, rationale und terminierte (smart) Ziele mit Erfolg erreichen ausgerichtet. Wenn es um Wandel geht, reicht das nicht. Es braucht zum horizontalen Lernen ein vertikales Ent(-)wickeln und Mut zur Tiefe.

Das «Herumdoktern» am Verhalten löst keine Probleme. Wir haben es mit Erwachsenen zu tun. Das verAntworten nimmt nicht zu, wenn wir die Verantwortung an Konzepte heften. Jede:r hat ein Rucksack, ehren wir ihn, und laden wir zu mehr Reflexionskompetenz ein.

Die Lösung, die dieser ermögicht

Statt ein altes durch ein neues Konzept zu ersetzen, lädt der Weg zu wahrhaftigem Reifen, Verantworten und Sinnstiften ein. Damit kann Wandlung gelingen. Dazu gilt es wirklich den Willen zum Sinn als Mensch existenziell zu verAntworten.

Das gelingt, wenn auf dem Fundament der heutigen Wirtschaftspraxis, die Wohlstand mit Produkten/Diensten für unerfüllte Bedürfnisse erziehlt hat, zu wahrhaftiger innerer Wandlung eingeladen wird und nicht die sinngebenden Quellprinzipien umgangen werden.

Ein menschliches Kollektiv das natürliche Kreisläufe ehrt, ist heute möglich, wenn die Menschen in einer GL auf den Weg gehen und den Rahmen für eine Verantwortungskultur halten lernen. Dafür ist der SMARTe Weg da.

Der SMARTe Weg beinhaltet schrittweise ALLE in einem System in Lernräume einzuladen und mindestens je zwei Mitwirkungsmethoden und Reflexionsformate einsetzen zu wollen.

Beim SMARTen Weg geht es nicht um Neues, sondern um das Wahrhaftige im Wirtschaften - den Menschen - und damit um die innere Wandlung statt ein aggressives Verändern im Aussen. Die Voraussetzungen sind:

  • Der Betrieb verankert (mit Lean oder ISO/TQM nach integralen, wertebasierten Mustern) Prozesse, Rollen und weitere Vereinbarungen, die die Organisation von den Menschen entkoppelt, um sie wahrhaftig zu (re-)integrieren ohne das dies im Aussen zu Beginn sichtbar ist.
  • Die GL beginnt mit eigener Arbeit an was die Menschen darin trägt und ihr Machen ausmacht. 
  • Der Wille 2-3 partizipative Methoden umfassend einzusetzen, ist ausgeprägt und wird durch das Experimentieren der GL geübt und schrittweise verbreitet.
  • Schrittweise werden Praktiken und Rituale für Change und Veränderung eingewebt.

Ins wandelnde Machen einladen

Alles was sich wandeln will, beginnt innen mit Reflexion. Denn wenn ich nicht wahrhaftig weiss wer ich bin, warum ich engagiert bin, wie ich mache und was davon konfliktbehaftet mit dem was anders durch die Türe kommt, umgehen soll. Damit öffne ich mich für alles mögliche an Change, aber nicht das was die Firma wahrhaftig weiterbringt.

Veränderung kann dann eine wachsende (gross geschriebene) und verbindende, intelligente Antwort (SMART) erreichen, wenn die Leitung des Systems wahrhaftig und ausschliesslich bei sich selbst beginnt (ICH-Inseln) und auch die Fähigkeit andere einzuladen (WIR-Inseln) trainiert, ins Feld führt und mit den Menschen gemeinsam wächst.

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Die erste Partizipationsmethode: Open Space

Die wohl wichtigste Methode, die seit Jahrzehnten auch in der Politik eingesetzt wird - dort oft ohne die sechs SMARTen Lernräume, die eine Kultur des verAntworten anstrebt -, ist bedeutend. Nebenstehend ein Beispiel aus der Firma foryouandyourcustomers und via Button unten, kannst du in deren Handeln mit Kunst eintauchen.

ICH: Abschied von Antworten nehmen & sich für Möglichkeiten öffnen

Der Reifeweg zum Wahrhaftigen beginnt mit der Leitung (GL). Führung soll leicht Füssig werden, dem Leben dienen und nicht schwer sein, um am Leben zu verzagen. Wir alle kennen die Wege ausserhalb dem Reife-See, die einen haben längere Wege gemacht, die anderen kürzere, dafür höhere (z.B. in einer Hierarchie) unabhängig davon, geht es um Reflexion und die Kompetenz gegenwärtig zu werden und Raum halten zu können.

Die zweite Partizipationsmethode: Fishbowl

Im Rahmen eines Kaderseminars, um die Firmenwerte auf Basis der im Raum präsenten Menschen (das Kader der Firma) und den weiteren Stakeholdern und ihren Perspektiven auf die Firma zu erfassen, wurde in einer  abschliessenden Runde mit dem Fishbowl (als Landsgemeinde betitelt) gearbeitet. Sie kann auch für Klärungen und Entwicklungsschritte eingesetzt werden. 

#Dankbarkeit

Auf dem Weg zu sich im Du für das Wir ist es wichtig zu fühlen und nicht nur zu denken oder lesen. Wichtige Mentoren, Autoren waren und sind für die Quellperson des SMARTen Weges: Robert Josef Stadler (Integrales Management), Ken Wilber (Integrale Philosophie*), Klaus Eidenschink (Metatheorie der Veränderung, narzisstische Nöte, Konflikte als Chance), Bodo Janssen (Stille, Meditation, Tradition, Achtsamkeit), Martin Permantier (Haltungen), Darco Cazin (Herz-Unternehmer), Christian Zehnder und Jonathan Moeller (Stimme), Michael Müller (öko-soziales System), Stefan Merkelbach (Partizipationsdynamik), Stephan Gafner (Naturmentor), Peter König & Monika Calouri (Geld & Beziehung), Simon Küchler und Patrick Tobler (Archetypen), Katja Breitenmoser (Art of Hosting), Dominik Siegrist (Menschlichkeit in einer Führungsfunktion), u.v.w.m.

* vielfach zitiert, vielfach missverstanden. Die Welt sieht aus jeder Bewusstseinstufe gänzlich anders aus. Solange z.B. Hierarchien triggern, kann die "Theory of Everything" missverstanden werden.