Impulse zu aktuellen Fragen & Bedürfnissen

5 Denkanstösse zu Bedürfnissen als Fragen, um über ein gegenwärtiges und zukünftiges Mit- und Füreinander zwischen dir/euch als Akteur:in (Firma/Region) & uns als Begleiter:in nachzudenken.

Wie soll die Selbstregulation von der Führung stärker vorgelebt werden?

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Antwort: Goldene Spirale der Persönlichkeitsentwicklung

Das innere Labyrinth kann verwirren und überfordern, weshalb wir Menschen zum Optimieren von Ernährung, Körperhaltung oder Techniken (unterschiedlicher Zwecke) neigen. Wenn es um Persönlichkeit geht, haben wir die Erfahrung gemacht, geht es primär um Selbstregulation und das was ich in Beziehungen halten oder nicht halten kann. Die goldene Spirale unterstützt, weil sie in vier Räumen schürft und der Mensch sich immer stärker selbst (ver)antwortet.

Wie soll die gegenwärtige Veränderungskompetenz verantwortet werden?

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Antwort: Trotz Ungewissheit über die Strasse gehen

Die vier Räume der goldenen Spirale werden im Kollektiv durch vier Bilder ersetzt/ergänzt. Nebenstehend eines von vier. Es gilt das Bewusstsein zu schärfen, die Kompetenzen für ein Gehen in Ungewissheit zu stärken und den Weg gemeinsam im Für- und Miteinander zu beginnen und Führungsgrundsätze mit einem erneuerten auf Menschlichkeit und Verletzlichkeit aufbauenden  Vertrauensbegriff zu stärken.

Entschieden erfolgreicher, weil Intuitives sicht- und besprechbar wird?

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Antwort: Intuitive Analysen heben Potenziale

Mit Code18, Eigenland oder partizipativen Formaten dem Verstand für einen Moment die Dominanz entziehen und das Herz und die Intuition einladen, um für konkrete Themen und die Zusammenarbeit bewusste, wie unbewusste Impulse einzuladen. Mit Code18 werden Farben & archetypische Zeichen bewertet und Potenziale in der Teamdynamik gehoben. Mit Eigenland können intuitiv vorhandene Potenziale (z.B. im Nachgang zu Corona) bewusst und besprechbar gemacht werden. Und mit partizipativen Formaten, die in kleinen Gruppen beginnen und für's Ernten grösser werden, können neue Erkenntnisse geschürft werden und das kollektive Bewusstsein einer Organisation wachsen.

Können die kostspieligen Konflikte gelöst oder reduziert werden?

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Antwort: Nein, denn es geht um Spannungen moderieren

Aus psychischen Belastungen entstehen 21 Mrd. Kosten pro Jahr. Der Hauptgrund dafür sind Konflikte. Nach KMPG entstehen in Schweizer Firmen mit bis zu 100 Mitarbeitern 120'000 bis 600'000 CHF Kosten pro Jahr. Warum? Hauptsächlich sind es Kompetenzkonflikte. Auch hier das Thema Verantwortung. Konflikte sind nötig, wer versucht sie zu lösen oder sie tot zu stellen, macht den grössten Fehler. Prävention bei den Führungspersonen ist möglich, wenn Selbstregulation nicht abgelehnt wird. Wird sie abgelehnt, sollte für die involvierte Führungskraft eine Fachkarriere geprüft werden, wenn das im Unternehmen möglich ist. Bei der Prävention geht es im Kern um Bewusstseinsarbeit. Die Reize und Trigger werden klarer, um die Reaktionsmuster aus dem Unbewussten an die Oberfläche zu holen. Auch braucht es andere Gesprächs- und Mitwirkungspraktiken, um den unsichtbaren Elefanten sichtbar zu machen. Schweigen und Spannungen nicht ansprechen darf nie attraktiv sein, weil gerade der Klärungsprozess von Spannungen neue Energie entfacht. Gelingt das nicht, sind meistens Inkonsistenzen zwischen Verstand und Herz unbewusst oder verdrängt worden. Die Gefühle gehören mit an den Tisch. Nicht umsonst ist die emotionale Intelligenz seit Jahren ein Top-Thema.

Kann die Komplexität kollektiv handhabbar werden? Wenn ja, wie?

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Antwort: Lernen für ein antifragiles Wachsen

Wenn eine demographische Schere, Klimawandel, Fachkräftemangel oder andere äussere Entwicklungen auf die Wirklichkeit einer Firma wirken, ist es sinnvoll, eine Retraite mit Lerneffekten zu den Ursachen, die in aller Regel unterhalb der Oberfläche zu finden sind, zu machen. Dazu gibt es konkrete Angebote. Im Thema Klimawandel gibt es auch das von einem zivilgesellschaftlichen Akteur organisierte Format The Week @ Work. Es kann in einem intrinsisch motivierten Team für Nachhaltigkeit und Klimawandel Impulse geben.

Wie wird Wandel möglich? Was hat es mit Mut zu tun? Warum ist Gegenwart wichtig?

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Antwort: Integrales Spielfeld für Firmen & Regionen

Wir Menschen orientieren uns am Sichtbaren, wie ein Berg. Dabei sehen wir das was gerade wahr ist und tauschen uns über das Vereinbarte (Konventionen, Systeme, Prozesse, etc.) aus. Sprich alles was zu sichtbaren, kollektiv nachvollziehbaren Resultaten führt. Sind wir in einer vertrauensvollen Wandergruppe unterwegs, tauschen wir uns auch über das subjektiv Schöne an der Natur, dem Berg, etc. aus, um das Gute im Mit- und Füreinander zu feiern und so die Kultur des kollektiv Guten der Wandergruppe zu stärken. Was ist aber, wenn eine mutige Person den schmelzenden Gleschter, den letzten Murgang oder Felssturz anspricht? Dann kommt eine gänzlich andere Stimmung auf, weil die Verletzlichkeit des so stark anmutenden Berges und der Natur als Ganzes in den Raum kommt: Die Natur ist verletzlich! Ist den Menschen in der Wandergruppe bewusst, dass sie das auch sind? Können sie darüber reden? Die Inkonsistenzen zwischen Verstand, Herz und Körper ansprechen? Die mutige Reise beginnt mit vier Schritten:

  1. Die vier Quadranten bewusst machen.
  2. Die Dynamiken aus ökologischen, skalierend-ökonomischen und sozialen Kräften abbilden und die Akteur:innen benennen.
  3. In Dialogen und/oder einer offenen Einladung die mutigen Menschen, die den entstanden Raum halten und aus der Mitte heraus wahrhaftig gestalten wollen das Vertrauen aussprechen.
  4. Das integrale Spielfeld darüberlegen, um die Bedeutung der ersten vier Fokusthemen zu erkennen.