Verantwortungskultur ist ein mögliches Resultat auf dem SMARTen Weg

Der Lebensweg stärkt das Reifen durchs verbindende Wachsen von Menschen. Es lebt das Akzeptieren von (noch) Unaussprechbarem vor, weil «alles Leichte schwer ist, bis es leicht wird» (Saadi). Das Verbindende wird grösser, das Trennende kleiner und damit auch die Nachhaltigkeit leichter für dich, mich, uns alle, weil Verletzlichkeit nicht als Schwäche gesehen wird. Wenn meine ICHs die Scham und Angst vor einem möglichen Ertrinken im Reife-See reduzieren, weil überholte ICH-Anteile nicht wütig abgelehnt, sondern betrauert werden, kann jede und jeder reifer und damit Insel für Insel auf dem Reife-See heimischer machen und mehr verAntworten. Am anderen Ufer geht ein offener Weg entlang einer  vielfältigen Blumenwiese in eine Zukunft des Mit- und Füreinander mit reifen, starken ICHs.

Auf dem SMARTen Weg gibt es keine Handlungen in Orten, Räumen und Themen, die mein ICH für sich oder im DU nicht sehen, annehmen und damit verAntworten will. Entscheidend ist, dass ich die Konsequenzen für ein Handeln und Nicht-Handeln bei Spannungen und den Zeitpunkt der Auseinandersetzung damit voll verAntworte.

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Management kann genauso eine Kunst, wie das Führen sein, wenn das «Nicht-Messbare» in der gewählten Praxis auch ein integraler Teil ist. Das Führen vom Selbst lädt Menschen ein, die folgen wollen. Das Management schafft eine Ordnung, die die Reife der betroffenen Menschen über ein verbindendes, inneres Wachstum fordert und fördert.

Sieben Reflexions- und Lernräume zur Reifung der Verletzlichkeit, die mein ich im Du für das Wir und ggf. das Alle im Alles verAntworten will

Wir nutzen diese in unseren Trainings und gestalten mit erfahrenen Kurator:innen gerne Ausstellungsräume damit. Sie basieren auf jahrzente-langem qualitativen Forschen, Machen, Einladen und Lehren mit dem «The Responsibility Process», der Entwicklungspsychologie, Kommunikation und eigenem Machen.

Jeder Reflexions- und Lernraum lädt und schliesst mit einer Song- und Video-Empfehlung ein resp. ab. Die Songempfehlung stammt von einer Spotify-Playlist. Nutze die Plattform Songtexte, um die deutsche Übersetzung zu finden. Die ausgesuchten Video-Empfehlungen sind allesamt Erkenntnisse von bekannten Menschen aus ihrem Leben (meistens in Englisch, aktiviere wenn nötig Untertitel). Sie kann genutzt oder ausgeschlagen werden. Es ist eine Einladung. 

Dazu folgende Reflexionsübung in bis zu sieben Akten:

  1. Blockiere dir ca. 30-45min pro Akt in dieser Reflexionsübung und wiederhole so oft wie nötig.
  2. Überfliege die Reflexions- & Lernräume, wähle einen Raum, der räsoniert, aus.
  3. Schalte alle Ablenkungen ab. Atme. Werde präsent. Check bei dir ein. Öffne dich.
  4. Lies die Texte zum Raum. Beobachte was in dir passiert, notiere es. Lass es wirken, atme.
  5. Wenn du bereit bist für einen weiteren Tiefgang, schaust und/oder hörst du die Video- und Songempfehlung an. Atme vorher und nachher bewusst in die Herz- und Bauchregion. Notiere alles was du körperlich (z.B. ein Zucken oder Wärme/Kälte hier oder da), geistig (z.B. ein ggf. noch unerklärliche Schwingung) und auch welche Gedanken du wahrnimmst.
  6. Je nach eigener Bewusstseinspraxis (Geh- oder Sitzmeditation) nimmst du dir die Zeit, um was an Vergangenem/Erlebtem oder an Sehnsüchten/Zukünftigem hoch kommt wahrzunehmen, in ein Journal zu schreiben, um es durch das Atmen wieder gehen zu lassen. Alles in dir ist okay und gut. Durch das (mit)fühlen, vertiefst du deine Dankbarkeit und damit deine Akzeptanzpraxis.
  7. Je nach Tiefe der Reaktionen suche das Gespräch mit Freund:innen und vorallem logotherapeutischen Expert:innen. Denn Unterstützung ist bei Haltungsarbeit bedeutend. Wir bieten Kreisgespräche/-formate und Trainings zur Reflexion.

A1] Vom Leugnen, Beschuldigen und Rechtfertigen

Menschen brauchen Gewohnheiten, um im Alltag zu gehen. Wir kommen aus einer Herkunft und wollen in die Zukunft gehen. Die Frage ist, ob wir an der Herkunft hängen und ob wir 1001 Gründe kennen, um im Alltag uns nicht den Gefahren auf der Strasse des Alltags auszusetzen. Bleiben wir am Strassenrand,  sehen wir eine - die gewohnte - Fahrspur. Die andere Fahrspur, die in die andere Richtung geht, ist nicht oder unscharf präsent. Die Probleme, die entstehen können, wenn ich und du als Hindernis auf die Strasse stehen, erfahre ich oder du gar nicht und wir leugnen aufkommende Probleme, weil ich oder du sie nicht sehen. Gehst du oder ich mal raus, beschuldigen wir andere oder rechtfertigen mit anderen Gründen. Weil du oder ich das kleine, kurze Glück über Shopping, Zucker, Alkohol oder den Like hier oder da erwerben, bleiben wir meistens in einem schweren und nicht leichten Leben gefangen. Hier wird Verantwortung in aller Regel nach oben abgegeben, in der Hoffnung dort mehr Reife zu finden. Die Verzweifelung wächst, wenn dem nicht so ist und Entscheide gefällt werden, die nicht zu ertragen sind. Ein mehr oder weniger bewusstes inneres Kontrollgefängnis wird erzeugt.

Die Strasse der Gewohnheit mit Gegenverkehr im eigenen Alltag. Obwohl ich und du als Kind gelernt haben über die Strasse zu gehen, leugnen, beschuldigen oder rechtfertigen wir in diesem mentalen Zustand. Um auf dem Lebensweg wahrhaftig weiterzukommen, braucht es den Mut über die Strasse zu gehen.
Verletzlichkeit kann nicht gelesen werden. In diesem mentalen Raum hält mein ICH an Süchten fest oder betäubt sich (numb) damit, um nicht zu fühlen, was gefühlt werden will und so bleibt die Welt so wie sie ist oder ich verteidige meine Gewohnheit, meine Glaubenssätze und was alles damit verbunden ist. Das führt zu Dramen und kann gleichzeitig der Beginn von Wunderbarem sein.

A2] Das «(un)schöne» Kontrollgefängnis wahr- und annehmen

Ein Bild von Gerhard Richter wirkt von ganz nah (das ICH ist im MICH) wie ein Gefängnis. In A2 geht es darum zu lernen die Perspektive zu weiten und ein und dasselbe Bild (und das Gefängnis) von weiter weg zu sehen. Das Gefängnis relativiert sich, wie die Strasse des Alltages auch. Wir Menschen vertiefen bewusst oder unbewusst die Teufelskreisläufe der Kontrolle (nicht der Ordnung!), die dir, mir und uns und dem inneren Wachsen nicht dienen. Mache ich Studien, um meine Welt zu bestätigen, erhöhe ich die Mauern. Setze ich mir einer wahrhaftigen wissenschaftlichen Arbeit (z.B. peer-review) aus oder interessiere mich was Partner:innen, Kolleg:innen oder Kund:innen wirklich wirklich denken, beginne ich eine gesunde Beziehung zur Kontrolle, gehe in Verbindung mit der Unlust oder dem noch Fremden und lerne das Ganze (mit mehr Haltungen) zu sehen und mit der Zeit anzunehmen ohne (m)eine Wahrnehmung zu verurteilen.

Ohne stetig geschulte Reflexionskompetenz im Leben und der Arbeit bleiben - meist unbewusste - Mauern (be)stehen. Wie du und ich uns und andere unterstützen können, um mich im Ganzen zu sehen, ist bedeutend. Meine Verletzlichkeit ist meist unbewusst. Ich kann noch nicht bewusst damit arbeiten. Gehe in neue Räume. Suche nach dem was keine Lust macht und tue es trotzdem. Setze dich mit Kunst auseinander, geh auf ein Abenteuer oder nutze die App «Liberating Structures» für andere Meetingformen. Geh spazieren statt sitzen. Vertiefe deine Entwicklungsaufgaben. Geh in ein Mastery- oder Coaching-Kreis, etc.

A3] Vom Nicht-Trauern, Schämen, Beschuldigen und Ausreden suchen

Sind wir Menschen überwältigt, verängstigt oder verletzt von einem Reiz oder einer Inkonsistenz reagieren wir instinktiv und fallen in innere oder äussere Gruben. Die geplante Veränderung findet gar nie statt, Nöte bleiben dominant, eine begonnene Veränderung wird verzögert, die nicht fühlbare Trauer und/oder die Schamgrenze hält mich vom wahrhaftigen Machen und verAntworten ab. Für letztes brauche ich Zugang zum heiligen Zorn, der mich stützt, meine Würde und diejenige meiner Liebsten übergriffslos zu beschützen. Habe ich den Zugriff auf diesen heiligen Zorn nicht, hält mich die Schamgrenze im Kontrollgefängnis, weil ich Angst vor noch nicht Gefühltem habe und etwas in der Herkunft (noch) nicht betrauern und akzeptieren will. Alle drei Gefühle sind wichtig und perfid zugleich. Aus der Lebenslinie und mehr innerer Klarheit wer ich bin, entsteht ein Warum. Das baut weitere Mauern ab.

Warum entsagen Menschen einer ihnen schädigenden Gewohnheit nicht? Weshalb ist da diese Angst oder wie überspringt ein Mensch die Grenze (hier als Mittellinie), sodass sich die Wirklichkeit (im Bild als Gegenverkehr) drehen kann? Es ist die Verletzlichkeit, die sich hinter einer Angst vor der Angst versteckt. Diese Muster zu durchbrechen und die seelischen Schmerzen anzunehmen, braucht erfahrene Hilfe - Unterstützung reicht nicht -, um diese verletzten Teile zu akzeptieren. Da ich nicht weiss wer in welchem Moment hilft, übt sich die ICHs in der Lebensweisheit (be kind to others) von der Robin Williams spricht. 

A4] Vom Aufgeben und Verpflichten ins VerAntworten gehen

Sind die tiefen Gruben nicht mehr so tief, dreht sich meine Welt, ein Weg zwischen Herkunft und Zukunft zeigt sich. Die Grube wird kleiner. In diesem Raum können ich und du eine wichtige Verpflichtung auf dem Weg zu den Möglichkeiten noch nicht voll integrieren, weil uns die Erkenntnis aus der Begegnung mit der schmerzlichen Befindlichkeit aus einem Erlebnis fehlt. Damit sind neue Ressourcen aus dem «sich dem Schmerz oder Leid stellen» gemeint. Dazu ist Unterstützung nötig. Lehne ich den Umweg ab ist die Konsequenz klar: Trotz Wissen über Verantwortung und Kompetenzen falle ich in eine kleinere Grube (gerne auch mehrfach) bis ich das "ich muss" und das "ich will" bewusst als Schwellen annehme und eine gesunde Beziehung zu Möglichkeiten aufbaue, die nichts mit Sehnsüchten zu tun haben. Letztere sind am Ende doch eben nur wieder andere Süchte, die ich in A1-A3 bewusst gemacht und in Dankbarkeit und Akzeptanz gebracht habe.

Nun hat sich die Realität gedreht. Eine neue Welt öffnet sich. Eine in der meine ICHs  Verantwortung annehmen und tragen wollen, weil sie mich für innere Wandlung öffnen und das Verändern im Aussen weniger krampfhaft machen und die nötige Unterstützung annehmen oder als Mitarbeiter:in wahrhaftig eingeladen werden dies zu tun und es selber auch wirklich wollen und nicht mehr müssen. Auch wenn es die unschönen Tage gibt. Der Weg über diese Strasse ist eine zentrale Prüfung, weil ich mich immer wieder meinen kleineren und grösseren Dämonen stellen darf. Als Kind bekommen wir Unterstützung. Es ist Zeit, das wir als Erwachsene sie annehmen, um die Besprechbarkeit zu erhöhen und die Verletzlichkeit wahrhaftig einzuladen.

A5] Kraft und Stärke fürs Mit- und Füreinander kultivieren

Meine Uhr dreht neu wie sie drehen will und nicht gegen den UhrzeigerSinn, weil ich meine Würde berüht habe, die Stärken identifiziert und mich für Unsichtbares öffne, weil ich die Verletzlichkeit entmystifiziere und mich als ganzer Mensch zeige. In diesem Moment färbt sich der Zebrastreifen ein, weil ich mich für die Vielfalt der Welt öffne und viele Ich-Anteile, die (noch) verschlossen oder teils (bereits) offen waren oder sind. Mein Bewusstsein wird  mitfühlend und im Füreinander ist es mit Einladungen und als Vorbild präsent. Es geht mit schönen und unschönen Gefühlen, macht ein Date mit der Angst, will die Scham und die Sicherheit wirklich akzeptieren und trauert wenn es gerade kommt und verdrängt nichts mehr. Dann entsteht mit der Zeit wahrhaftige Augenhöhe. Dafür tauchen wir in Haltungen und Muster ab und erweitern das was in Sprache kommen darf, um an Offenheit zu wachsen und mit wahrhaftigem Mut in die Zukunft zu gehen ohne mit der Herkunft zu brechen. Verletzlichkeit und wahrhaftige Begegnungen bestimmen das Verbinden und Wachsen im DU. 

Gewohnheit ist ein Teil von Leben, aber nicht mehr dominant. Die Lebenslinie kann als Fluss fliessen. Ich kann von der Quelle (meinem Ursprung von Leben - der Würde) immer mehr schöpfen und es so mit meiner Umwelt teilen im Für und Mit, weil ich mich kenne, verbinden sich Beziehungen und Weisheit zu einer  beziehungsweisen Familie und auch zu einem ebensolchen beruflichen Netzwerk. Mein Wesen öffnet sich mit der Fähigkeit sich in unterstützenden Settings zu bewegen. Es werden Erkenntnisse aus Abenteuern in Möglichkeiten (Gründungen, Projekten, Reisen, Extremsituationen, etc.) oder dem Akzeptieren von Erlebtem integriert. Dabei kommen die drei Persönlichkeitsanteile (Eltern-, Erwachsenen- und Kindsheits-ICH) näher zusammen und der innere Freiraum (und Frieden) wächst.

A6] Mit Verantwortung als autonom Verbundene reifen und wachsen 

Verpflichtet sich ein Mensch zum inneren Frieden, dem Vergeben und Akzeptieren kann sich Wertschätzung und Werteorientierung in Gemeinschaften entfalten, sodass ein autonomes Verbinden und eine radikale Verantwortungsannahme wird möglich. 

In A6 reflektieren wir Nomen und Verben und tauchen erneut in die Biographie-Arbeit ein, um eine Routine anzulegen, die dir, mir und jedem Einzelnen erlaubt sich im Leben leichter und mit Freude auf dem «Reife-See» zu orientieren und selbstbestimmt zu wachsen, sodass sich eine neue Verbindung zur (eigenen) Natur naturweise entfalten darf.

Hier kann sich eine Sicht auf Welt entfalten, die mit Leben nicht hadert, sondern es in aller Dynamik halten und gestalten kann und es auch will. An der eigenen wahrgenommenen Wirklichkeit oder an einer Geschichte aus dem Ursprung zerbrechen, das Vergangene oder das Zukünftige jenseits einer gesunden Vision für Motivation verfallen, ist keine Option mehr. Mein ICH verpflichtet sich der Gegenwart und dem verAntworten meines Handeln/Machen. 

Gehe ich ganz - sprich qualitativ - in Verantwortung mit allen drei Schlüsseln (Absicht, Aufmerksamkeit und mich stellen), bin ich bereit nicht mehr auf Scherben zu stehen, sondern zu gehen und immer wieder zu vergeben und Schmerz zu integrieren, um inneren Frieden und Leichtigkeit Schritt für Schritt zu entfalten. Ich gebe allen Schmerz und die Erkenntnisse immer wieder dem Wasser, weil ich aus Erfahrung weiss i.A.a. Rumi, dass das Herz Meer ist und die Sprache das Ufer. Alles was das Meer enthält, wird das Ufer erreichen. 

Menschen in A6 haben das Geschenk der  Selbst-Entwicklung für Welt-Entwicklung sich erarbeitet und die inneren Nöte in Beziehungen, Gruppen, Organisationen oder Kontexten sind keine Trigger sondern Einladungen für volle, reife und verbundene  Autonomie, weil ich/wir wissen, dass jede und jeder sich beziehungsweise bewegen kann und zwischen Quelle und See reift.

A7] Die Blumenwiese: Vom passiven Hoffen ins bewusste VerAntworten und Renovieren statt nur Innovieren.

In einer Epoche der Polykrisen ist es entscheidend, ob wir Bekanntes verteidigen und/oder uns auch Unbekanntem öffnen. Trainieren wir beide Bewusstseins - das Wachsende und das Verbindende - öffnen wir uns für noch Unbekanntes. Selbstentwicklung renoviert was du oder ich als Welt sehen und (noch) vertreten. Die Antworten sind in mir, dir, uns allen. Gehen wir (wieder) stärker in Verbindung mit dem Ursprung und der Gegenwart beginnt eine Reise zurück zu mir und dir und (m/d)einer Natur, um Zukunft auf stabilem Fundament zu innovieren und bauen.

Die Natur (in welcher Form sage ich oder du; hier die Äulischlucht in Lichtensteig) umgibt uns. In der Beziehung zu ihr und in jeder anderen Beziehung reflektiere ich und du auf integrative Weise (Verbindung von Fühlen, Denken und Sein) was ich aus der Erinnerung auf «Welt» mit meinem Filter projiziere.